Brüsselreise der 7. Klassen -

Um 4:30 Uhr morgens – zu nachtschlafender Zeit also – saßen wir bereits im Bus Richtung Wien. Am Flughafen lief alles reibungslos, und schon bald saßen wir im Flieger Richtung Brüssel. Vor Ort wurden wir von unserem Reiseleiter Sascha und Busfahrer Kevin empfangen, die uns bei einer ersten Rundfahrt die Stadt zeigten – inklusive mehrerer Ehrenrunden.

Der zweite Tag begann… nun ja, ebenfalls müde. Mit der Métro ging es ins Europa-Viertel, wo wir das Europäische Parlament besuchten und sogar den Plenarsaal sehen konnten. Ein unerwartetes Highlight: Vor dem Gebäude lief uns plötzlich der ehemalige Bundeskanzler Karl Nehammer über den Weg. Danach stärkten wir uns mit belgischen Pommes („frites belges“) und schauten beim berühmten Manneken Pis vorbei. Am Abend stand noch ein besonderes Erlebnis auf dem Programm: der Besuch des Atomiums. Im Lichterglanz bot das Wahrzeichen einen überwältigenden Anblick und einen gelungenen Abschluss des Tages.
Am Donnerstag ging es sportlich weiter: Unser Guide Julius führte uns durch die sechs Stockwerke des Hauses der Europäischen Geschichte. Am Nachmittag wartete das Schokoladenmuseum – inklusive Kostproben – auf uns (und ja, die waren genauso gut, wie man sich das vorstellt).

Die Heimreise hatte es dann noch einmal in sich: Unser Busfahrer zeigte uns eindrucksvoll, wie man Bordsteine und rote Ampeln kreativ interpretiert. Trotz dieses kleinen Adrenalinkicks kamen wir heil am Flughafen an. Nach einer sehr gründlichen Sicherheitskontrolle und einem ruhigen Flug landeten wir schließlich wieder sicher in Wien.
Demokratie geht uns alle an

In interaktiver Form wurden zentrale Fragen der Demokratie diskutiert, etwa: „Hat die Mehrheit immer recht?“ oder „Sollten alle Menschen, die hier geboren sind, wählen dürfen?“ Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Meinungen einbringen und unterschiedliche Perspektiven kennenlernen.
Im Laufe des Workshops wurden auch aktuelle politische und globale Entwicklungen thematisiert, wodurch die Bedeutung demokratischer Werte im heutigen gesellschaftlichen Kontext deutlich wurde. Die Veranstaltung bot den Jugendlichen eine wertvolle Gelegenheit, demokratische Prozesse besser zu verstehen und sich aktiv mit politischen Fragestellungen auseinanderzusetzen.
Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten

Auf der Tagesordnung standen ein fachspezifischer Vortrag zur „Sicherheitspolitik Österreichs“, Informationen zu möglichen Karrierechancen im Außenministerium sowie die Leistungen des BMEIA für österreichische Staatsbürger:innen.
Der erste Vortrag skizzierte die aktuellen Veränderungen der internationalen Sicherheitslage und ging auf die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union sowie speziell für Österreich ein. Besonders die rechtlichen und operativen Möglichkeiten, die Österreich unter Wahrung seiner Neutralität zur Verfügung stehen, wurden anhand einiger Schülerfragen diskutiert. In der Folge wurden auch neue Herausforderungen der Sicherheitspolitik wie hybride Kriegsführung, Cyberangriffe und Desinformationskampagnen thematisiert.
Die Karrieremöglichkeiten im BMEIA bildeten den zweiten Tagesordnungspunkt. Dabei wurde dargelegt, dass sich der auswärtige Dienst grundsätzlich in drei Bereiche gliedert: den Fachdienst (nach einer Lehre oder mittleren Schulausbildung), den gehobenen Dienst (nach der Matura) sowie den höheren Dienst (nach abgeschlossenem Studium), der eine Laufbahn im konsularisch-administrativen Dienst ermöglicht. Viele Aufgaben im BMEIA gehen mit wechselnden Tätigkeitsfeldern und Aufenthalten im Ausland einher. Anhand praktischer und teils kurioser Beispiele wurde das Berufsbild der Vertreter:innen Österreichs im Ausland anschaulich dargestellt.
Der Bürgerservice sowie die Hilfe in Notfällen im Ausland waren Thema des dritten Vortrags. Dabei wurden nützliche Informationen seitens des BMEIA vor Antritt einer Reise, wie etwa tagesaktuelle Länderinformationen und Reisewarnungen, sowie die Möglichkeit, sich per App zu registrieren, um wichtige Sicherheitsinformationen im Ausland per Push-Nachricht zu erhalten, erläutert. Auch die Empfehlung zum Abschluss einer Reisekrankenversicherung, insbesondere bei Fernreisen, wurde ausgesprochen. Zum Abschluss informierten sich die Schüler:innen über ihre Traumreiseziele und mögliche Herausforderungen beim Besuch dieser Länder.
Die Europäische Union im Alltag -
Die 5B führte am 13.1.2026 den Unterricht für die 4. Klassen zum Thema Die EU im Alltag selbstständig. Die Oberstufenschüler:innen erklärten den Viertklässler:innen, was die Europäische Union bedeutet und wie sie unseren Alltag beeinflusst – vom Arbeiten und Studieren in der EU über Reisefreiheit, Gleichstellung der Geschlechter bis hin zur Gesundheit und Umwelt.
Die 4. Klassen lernten aktiv mit und arbeiteten in kleinen Gruppen an praktischen Aufgaben.
Das Besondere an diesem Austausch war, dass die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse Verantwortung übernahmen und den jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern die große Bedeutung der EU für unser tägliches Leben näherbrachten. Die Vorträge und praktischen Beispiele zeigten deutlich: Die EU betrifft uns alle – jeden Tag, überall.
Für beide Seiten war es eine wertvolle und interessante Erfahrung: Die Jüngeren bekamen frische Impulse, die Älteren konnten ihr Wissen vertiefen und lernten dabei, Verantwortung zu übernehmen. Am Ende standen Begeisterung, neue Erkenntnisse und das Bewusstsein, dass Europa uns alle verbindet.
Exkursion ins Haus der Europäischen Union

Im Rahmen des Besuchs nahmen die Schülerinnen an einem interaktiven Rollenspiel teil, bei dem sie in die Rolle von Entscheidungsträger:innen der Europäischen Union schlüpften. Ziel war es, zu politischen Themen zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Zur Diskussion standen unter anderem die Personenkennzeichnungsregelung sowie die Wassersolidaritätsrichtlinie. Die Schüler:innen zeigten dabei großes Engagement, diskutierten teilweise sehr intensiv und versuchten, Kompromisse zu finden – ganz wie im echten politischen Alltag.
Die Exkursion bot einen spannenden Einblick in die Arbeit der EU und ermöglichte es den Schüler:innen, politische Entscheidungsprozesse aktiv mitzuerleben.
Die Europäische Union – die EU in deinem Alltag


Der Workshop war eine gelungene Erfahrung, um das Bewusstsein für Europa bei den jungen Schülerinnen und Schülern zu fördern.
Gmünd ist EU - Botschafterschule

Diese Ehrung ist eine bedeutende Anerkennung für die engagierte Arbeit der Schule in der Förderung europäischer Werte und der Vermittlung von Wissen über die Europäische Union.
Die Veranstaltung wurde von hochrangigen Vertretern der EU sowie Bildungsexperten begleitet, die die Wichtigkeit der EU-Botschaftereschulen hervorhoben.
Die Überreichung der Auszeichnung war ein festlicher Anlass, der nicht nur die Leistungen der Schule würdigte, sondern auch die Schüler und Lehrer motivierte, weiterhin aktiv zur europäischen Gemeinschaft beizutragen. Mit dieser Auszeichnung wird das Gymnasium Gmünd Teil eines Netzwerks von Schulen, die sich für die Förderung von
Demokratie, Menschenrechten und interkulturellem Dialog einsetzen.
BG/BRG Gmünd ist EU-Botschafterschule!

Erfreut über diese Auszeichnung tüfteln die nachfolgenden Junior-Botschafter:innen bereits an neuen Projekten …
BG/BRG Gmünd: Podiumsdiskussion zur EU-Wahl


Die Planung, Organisation und Durchführung der Veranstaltung – von der Kontaktaufnahme über die musikalische Gestaltung bis hin zur Moderation – lag in den Händen der Junior-Botschafter:innen.
Teilnahme des BG/BRG Gmünd am EU-Botschafterseminar in Wien


Zuerst stand ein Treffen mit Othmar Karas auf dem Programm. Der Erste Vizepräsident des Europäischen Parlaments beantwortete Fragen zu den verschiedensten Themen – vom Klimawandel über die aktuellen Konfliktherde im Gazastreifen und in der Ukraine bis hin zur Rolle Österreichs in der europäischen Verteidigungspolitik.
In anschließenden Workshops hatten die Junior-Botschafter die Möglichkeit, sich intensiver mit einzelnen EU-Themen auseinanderzusetzen.
Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm durch eine Podiumsdiskussion. Die beiden Europaabgeordneten Thomas Waitz und Hannes Heide stellten sich den kritischen Fragen der Jugendlichen.
Neben den interessanten und spannenden Beiträgen bot der Seminartag auch eine gute Gelegenheit, sich mit anderen angehenden Botschafterschulen auszutauschen und zu vernetzen.
Rollenspiel im Erlebnis Europa in Wien

Die Junior-Botschafter:innen des BG/ BRG Gmünd schlüpften in einem interaktiven Spiel in die Rolle von Mitgliedern des Europäischen Parlaments und diskutierten, verhandelten und stimmten über EU-Gesetze ab.

Wanderausstellung


Klassenübergreifender EU-Workshop

Adventkalender der EU-Staaten
Im heurigen Advent konnten sich die Follower auf Instagram die Wartezeit auf Weihnachten mit einem Adventkalender der EU-Staaten verkürzen. Hier eine Zusammenstellung aller geöffneten Fenster im PDF Format (Bitte auf das Bild klicken!):
Exkursion Wien (Parlament und Besuch des EU-Besucherzentrums)
Als Vorbereitung auf die Europa- und Nationalratswahlen stand für die Juniors des BG/BRG Gmünd der Besuch des Parlaments in Wien am Programm. Auf Initiative von Martina Diesner-Wais, Abgeordnete zum Nationalrat, verbrachten die Junior-Botschafter:innen informative und eindrucksvolle Stunden in den neuen und historischen Räumlichkeiten. Anschließend stand ein Besuch im Besucherzentrum der EU am Programm.
Elternsprechtag - EU-Botschafterschule

Tag der offenen Tür






















