Elternverein

Mag. Gunter Badstöber

Als durch die im letzten Herbst coronabedingt erstmals auf schriftlichem Wege abgehaltene Generalversammlung frisch gekürter Obmann des Elternvereines darf ich mich an dieser Stelle nochmals für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Elternverein bedeutet, ein Bindeglied zu sein; mit der Intention einerseits die Anliegen, Wünsche und Sorgen der Schülereltern gegenüber der Schule zu vertreten und das Sprachrohr der Eltern insbesondere auch im Schulgemeinschaftsausschuss zu sein und andererseits den direkten Ansprechpartner der Schule, insbesondere deren Leitung, in diversen Belangen zu bilden.

Elternverein, das ist nichts Abgehobenes oder Elitäres, sondern das sind wir alle, sohin wir alle, die dem Gymnasium Gmünd ihr Vertrauen dadurch schenken, indem wir ihm das anvertrauen, was für uns als Eltern das Wertvollste ist – unsere Kinder! Ein Verein lebt nicht davon, dass dessen Organe tätig werden, sondern vor allem von der Mitwirkung aller seiner Mitglieder. Und er lebt nicht nur vom jährlichen Mitgliedsbeitrag, für dessen überwiegende Leistung ist mich gerade in diesen schwierigen Zeiten besonders bedanke, zumal er es dem Elternverein neben den erzielten Spenden und sonstigen Einnahmen erst ermöglicht, zum Wohle und im Interesse der Schülerinnen und Schüler zielgerichtet tätig zu werden.

Bevor ich meinen Blick auf das vergangene Schuljahr sowie die Zukunft richte, erlaube ich mir, mich vorzustellen:

Jahrgang 1977; Maturajahrgang 1995; verheiratet; zwei Söhne (am Gymnasium).

Mit Ausnahme meiner „Lehr- und Wanderjahre“ habe ich mein gesamtes Leben im Waldviertel verbracht und schätze mich glücklich, diese hohe Lebensqualität meiner Familie zu ermöglichen. Als langjähriger Vorsteher des Bezirksgerichtes Zwettl bin ich auch in beruflicher Hinsicht in meiner Heimat verfestigt. Als Absolvent unserer Schule weiß ich über deren Besonderheiten und Historie bestens Bescheid und darf mich glücklich schätzen, vom reiferen Teil des Lehrkörpers unterrichtet worden zu sein.

Ich darf allen meinen Amtsvorgängern für die von ihnen für unsere Schule erbrachten Leistungen meinen herzlichsten Dank aussprechen.

Als Obmann steht man nicht allein, sondern habe ich die Gunst, mich auf ein starkes und engagiertes Team – nämlich den Vorstand einerseits sowie die Klassenelternvertreter andererseits – verlassen zu können. Im Vorstand sehe ich mich als primus inter pares: Ich betrachte meine Position als Obmann als besondere Ehre und freue mich als Teil eines guten Teams von Gleichberechtigten darüber, mit welchem Elan und Ideenreichtum sich die weiteren Vorstandsmitglieder einbringen.

Da der Kopf nicht ohne seinen Körper bzw. vice versa existieren kann, bin ich für jede Information und Anregung der Schülereltern dankbar. Erst ein umfassendes Wissen bereitet den Grundstein für ein gutes Arbeiten; sohin appelliere ich nochmals an dieser Stelle, es möge an mich bzw. den Vorstand insbesondere über die Klassenelternvertreter ein umfassender Informationsfluss stattfinden, wie auch ich bestrebt bin, bestmöglich – soweit es meine Zeit erlaubt – in umgekehrter Richtung wesentliche Informationen weiterzugeben.

Die Covid-19-Pandemie stellt uns laufend vor neue Herausforderungen, dies nicht nur im schulischen Alltag. Vieles, was bislang als selbstverständlich angesehen wurde, kann bzw. darf zumindest derzeit nicht stattfinden. Ich will an dieser Stelle nicht zum Teil unwiederbringlich Versäumtes bedauern wie den Entfall des alljährlichen Maturaballes und des Schulfestes, dass es für die Oberstufe nicht möglich war, über Dale Carnegie einen erweiterten „Benimm-Kursus“ abzuhalten sowie den Wegfall der für eine umfassende Kommunikation und zwischenmenschliche Interaktion so essentiellen persönlichen Kontakte. Vielmehr hat es sich der Elternverein zum obersten Bestreben gesetzt, den diesjährigen Maturantinnen und Maturanten – auch als kleine Kompensation für den erstmalig in seiner jahrzehntelangen Tradition abgesagten Ball – eine würdige Maturafeier in schönem und festlichem Rahmen zu bieten.

Es ist uns als Elternverein ein besonderes Anliegen, in Zeiten der fortschreitenden Technologisierung und Digitalisierung die Ziele einer humanistischen Ausbildung nicht aus den Augen zu verlieren. Aus diesem Grunde habe wir uns entschlossen, sämtliche Sprachfächer durch Ankauf von zusätzlichem Lern- und Unterrichtsmaterial zu unterstützen.

Wichtig ist es zudem, Leistung entsprechend zu würdigen. Deshalb wird weiterhin für jeden ausgezeichneten Erfolg ein Buchgutschein im Wert von EUR 10,– gewährt.

Für die kommenden Schuljahre hoffe ich auf eine Besserung der gegenwärtigen Situation sowie eine – wenn auch wohl nur schrittweise – Rückkehr zur bisherigen Normalität. Ich bin zuversichtlich, dass in absehbarer Zukunft auch wieder kulturelle Veranstaltungen stattfinden können. Auch hierauf haben wir unser besonderes Augenmerk dahingehend gelegt, dass wir außerhalb des Normunterrichtsbetriebes kreative Schulveranstaltungen ebenso unterstützen wollen wie das gemeinsame Besuchen von Theateraufführungen udgl.

 

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