Mental Health Days 2026

Wir brauchen auch eine gesunde Seele.

Bereits zum 3. Mal fanden an unserer Schule die Mental Health-Days, die von dem Medienexperten Golli Marboe ins Leben gerufenen Tage der psychischen Gesundheit, statt. Zwei Tage lang wurde am 26. und 27. März 2026 in diversen Workshops für Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen sowie Erziehungsberechtigte die Aufmerksamkeit auf die Pflege der mentalen und seelischen Gesundheit gelenkt, eine Praxis, die für uns alle zur täglichen Routine (Stichwort: Zähneputzen!) werden und ebenso wichtig genommen werden sollte, wie die Sorge für unsere körperliche Gesundheit und unser leibliches Wohl.

„Wir brauchen auch eine gesunde Seele“, wurde Daniela Viktoria Schmid, die, unterstützt von Fachexpert:innen, als Moderatorin mit vielen wertvollen Fragen und Impulsen durch die Workshops führte, nicht müde zu betonen. Wann immer wir – Schüler:innen wie Erwachsene! – Probleme hätten, sollten wir uns Hilfe holen. Die zahlreichen vertraulich unterstützenden Hilfsangebote von Rat auf Draht, Telefonseelsorge, Safer Internet, Elternseite.at, Eltern ohne Filter und vielen anderen Einrichtungen bewusst zu machen, ist auch ein vordringliches Ziel der Initiative. Das Thema psychische Gesundheit und Selbstfürsorge sollte für Jung und Alt enttabuisiert und in die bewusste Präsenz gebracht werden.

Vom Thema Mobbing beginnend für die 1. Klassen reichte der altersadäquat angelegte thematische Bogen der Vorträge über eine Auseinandersetzung mit dem von Jugendlichen oft problematisierten Körperbild, der Handy- und Internetsucht, mit Sucht generell, Leistungsdruck und Prüfungsangst, Depression, Suizidalität bis zum Thema (Existenz-)Ängste für die 8. Klasse.

In der Lehrer:innen-Fortbildung am Donnerstagnachmittag ging es u.a. auch um die Haltung der Neuen Autorität, die in unserer Schule bereits seit Längerem geübt und praktiziert wird. Beim Abend für die Eltern und Erziehungsberechtigten lag das Hauptaugenmerk auf dem weit verbreiteten Problem des Leistungsdrucks.

Die Kinder und Jugendlichen wurden, genauso wie die Erwachsenen, zum Mitmachen angeregt und sollten nach dem Motto: Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist du selbst erkennen, dass Selbstfürsorge nicht Egoismus bedeutet, sondern die Grundlage für Gesundheit ist. Ein Flyer für alle Teilnehmenden mit einem Verzeichnis der wichtigsten Hilfseinrichtungen in Niederösterreich ergänzte die Anregungen, im Fall des Falles rasch und niederschwellig heilsam handeln zu können.