
Auf der Tagesordnung standen ein fachspezifischer Vortrag zur „Sicherheitspolitik Österreichs“, Informationen zu möglichen Karrierechancen im Außenministerium sowie die Leistungen des BMEIA für österreichische Staatsbürger:innen.
Der erste Vortrag skizzierte die aktuellen Veränderungen der internationalen Sicherheitslage und ging auf die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union sowie speziell für Österreich ein. Besonders die rechtlichen und operativen Möglichkeiten, die Österreich unter Wahrung seiner Neutralität zur Verfügung stehen, wurden anhand einiger Schülerfragen diskutiert. In der Folge wurden auch neue Herausforderungen der Sicherheitspolitik wie hybride Kriegsführung, Cyberangriffe und Desinformationskampagnen thematisiert.
Die Karrieremöglichkeiten im BMEIA bildeten den zweiten Tagesordnungspunkt. Dabei wurde dargelegt, dass sich der auswärtige Dienst grundsätzlich in drei Bereiche gliedert: den Fachdienst (nach einer Lehre oder mittleren Schulausbildung), den gehobenen Dienst (nach der Matura) sowie den höheren Dienst (nach abgeschlossenem Studium), der eine Laufbahn im konsularisch-administrativen Dienst ermöglicht. Viele Aufgaben im BMEIA gehen mit wechselnden Tätigkeitsfeldern und Aufenthalten im Ausland einher. Anhand praktischer und teils kurioser Beispiele wurde das Berufsbild der Vertreter:innen Österreichs im Ausland anschaulich dargestellt.
Der Bürgerservice sowie die Hilfe in Notfällen im Ausland waren Thema des dritten Vortrags. Dabei wurden nützliche Informationen seitens des BMEIA vor Antritt einer Reise, wie etwa tagesaktuelle Länderinformationen und Reisewarnungen, sowie die Möglichkeit, sich per App zu registrieren, um wichtige Sicherheitsinformationen im Ausland per Push-Nachricht zu erhalten, erläutert. Auch die Empfehlung zum Abschluss einer Reisekrankenversicherung, insbesondere bei Fernreisen, wurde ausgesprochen. Zum Abschluss informierten sich die Schüler:innen über ihre Traumreiseziele und mögliche Herausforderungen beim Besuch dieser Länder.







