– zum Selbstwertproblem in Zeiten von Social Media

Jan Snasel betonte, wie wichtig es sei, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und Akzeptanz für sich selbst zu entwickeln. Außerdem betonte er, dass Vergleiche mit anderen grundsätzlich nicht nur negativ sein müssen, da ein gewisses Maß an Vergleichen sogar hilfreich sein kann. Entscheidend sei es aber, den Fokus auf die eigenen Stärken zu richten und eigene Bedürfnisse im Blick zu behalten. Zudem verwies er auf das Säulenmodell des Selbstwertgefühls: Ein gut gestütztes Selbst ruht nicht nur auf einer einzigen Sache, die man für wichtig hält, sondern auf mehreren Säulen wie Familie, Hobbys, Beruf, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz.
Zum Schluss erhielten wir eine besondere „Hausübung“: Wir sollten ihm unseren „perfekten Tag“ beschreiben und er versprach, uns daraufhin einige Schlagwörter zurückzumelden, die uns und unsere Werte widerspiegeln und charakterisieren. Damit wollte er verdeutlichen, wie viel Persönliches in unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen steckt und wie wertvoll es ist, diese für unser Selbstbild zu erkennen. Diese kreative Aufgabe soll uns helfen, unsere individuellen Stärken besser wahrzunehmen und unser Selbstwertgefühl zu stärken.
Der zweistündige Workshop blieb uns nicht nur als informative Stunde in Erinnerung, er hat uns auch gezeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Stärken wahrzunehmen und wertzuschätzen.
Marie Moldaschl, 8 A







